Transparenz

Vertrauen und Sicherheit durch Information. Unter diesem Motto kommt das Zertifikate Forum Austria seiner Zielsetzung nach, durch kontinuierliche Aufklärungsarbeit und Wissensbildung zum besseren Produktverständnis beizutragen und für mehr Transparenz am Zertifikatemarkt zu sorgen. Das Zertifikate Forum Austria geht hier einen proaktiven Weg und möchte sowohl die Risiken als auch die Vorteile von Zertifikaten sowie das klare Leistungsversprechen und die Chancen in jeder Marktlage offen und transparent kommunizieren.


Produktklassifizierung

Zur besseren Orientierung und Übersicht innerhalb des Zertifikate-Universums hat das Zertifikate Forum Austria eine einheitliche Produktklassifizierung erstellt. Sie wurde in Abstimmung mit der Derivate Map des europäischen Dachverbandes EUSIPA entwickelt. Die Mitglieder des Forums und damit alle führenden Zertifikate-Emittenten Österreichs haben sich zur Einhaltung dieser Klassifizierung verpflichtet und ermöglichen Anlegern damit einen einfacheren Vergleich zwischen den Produkten. Die Produktklassifizierung illustriert anhand eines Fußballfeldes die verschiedenen Zertifikategruppen nach ihrem Risiko: Der Kategorie "Defensive" werden etwa Anlageprodukte mit Kapitalschutz zugeordnet. Im Bereich "Mittelfeld" rangieren Anlageprodukte ohne Kapitalschutz wie etwa Discount-Zertifikate, Bonus-Zertifikate oder Aktienanleihen. Mit den "Stürmern" werden Hebelprodukte verglichen.


Fachbegriffe

Auch auf europäischer Ebene hat das Zertifikate Forum Austria aktiv an der Erstellung eines europaweit einheitlichen Kodex für Zertifikate-Emittenten, den sogenannten EUSIPA Principles mitgewirkt. Zur besseren Verständlichkeit der Produktinformationen setzt das Zertifikate Forum Austria gemeinsam mit dem Deutschen Derivate Verband auf abgestimmte Wordings für die wichtigsten Fachbegriffe im Zertifikatebereich. Diese wird sowohl von den Emittenten als auch in sämtlichen vom Zertifikate Forum Austria veröffentlichten Publikationen umgesetzt. Das Wording findet auch bereits Anwendung bei österreichischen Institutionen wie der Oesterreichischen Kontrollbank und der Wiener Börse.